Infos vom Bürgermeister
Auf Wunsch von Bürgerinnen und Bürgern möchten wir darüber informieren, warum die Zahl der Totentafeln in Lingenfeld reduziert wurde.
Bisher wurden die Totentafeln an insgesamt 17 Stellen im Ortsgebiet ausgehängt. Das Anbringen und Bestücken der Tafeln nahm für den Bauhof jeweils rund zwei Stunden Arbeitszeit in Anspruch. Gleichzeitig haben die vielfältigen Aufgaben des Bauhofes in den vergangenen Monaten deutlich zugenommen.
Insbesondere die Betreuung und Unterhaltung der Goldberghalle bindet viel Arbeitszeit. Auch die Beseitigung illegaler Müllablagerungen auf unserer Gemarkung nimmt zunehmend Zeit in Anspruch. Der Bauhof muss den abgelagerten Müll aufnehmen, nach Westheim zur Deponie transportieren und dort entsprechend getrennt entsorgen.
Hinzu kommen umfangreiche Hausmeisterarbeiten in unseren Kindertagesstätten. Auf Spielplätzen und öffentlichen Anlagen müssen außerdem immer häufiger Verschmutzungen und Verunreinigungen beseitigt werden. Im Grünbereich stellt insbesondere die zunehmende Verbreitung invasiver Pflanzenarten eine zusätzliche Herausforderung dar.
Vor diesem Hintergrund wurden die Standorte der Totentafeln neu geordnet. Ziel war es, die vorhandenen Tafeln dort zu erhalten, wo möglichst viele Menschen vorbeikommen und die Informationen wahrnehmen können.
Zusätzlich wurde der Standort an der Arztpraxis von Thomas Kraus aufgenommen. Ein großer Teil der Totentafeln wird inzwischen direkt durch das Bestattungsinstitut Gehrlein bestückt, wodurch der Bauhof entlastet wird.
Die aktuellen Aushängeplätze sind:
- Robertsauerstraße (am REWE-Markt)
- Jahnstraße (Parkplatz am Spielplatz)
- Lauxengarten
- Friedhof
- Rathaus / Ortsgemeinde Lingenfeld (Schaukasten)
- Amtsblatt der Verbandsgemeinde Lingenfeld
- Alter Kerweplatz (Arztpraxis Thomas Kraus)
Wir bitten um Verständnis für die Reduzierung der Standorte. Die Entscheidung dient dazu, die Arbeitskapazitäten des Bauhofes auf die zahlreichen notwendigen Aufgaben in unserer Gemeinde zu konzentrieren.





